Buchempfehlungen

Hier würde ich eine kleine Einleitung zu deinen Empfehlungen schreiben.

 

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Marc Chesney

Marc Chesney, Professor für Quantitative Finance an der Universität Zürich, hat ein schmales Büchlein geschrieben, das es in sich hat. In so leicht verständlicher Weise geschrieben, dass auch nicht-Ökonom/innen folgen können, legt der Band dar, wie die Banken heute alle erdenklichen Privilegien in Anspruch nehmen, ohne ihre Verantwortung wahrzunehmen. Chesney macht auch konkrete Vorschläge, wie das fehlende Gleichgewicht wieder hergestellt werden könnte, ohne sich allerdings über deren Chancen in der momentanen politischen Landschaft Illusionen zu machen. Wer sich mit Wirtschaft bzw. Arbeitswelt beschäftigt, sollte "Vom Grossen Krieg zur permanenten Krise" gelesen haben.

 

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Connectedness

Der bekannte Neurobiologe Gerald Hüther schlägt uns (zusammen mit der Ko-Herausgeberin Christa Spannbauer und vielen nicht minder bekannten Autor/innen) einen Paradigmenwechsel vor. Der Gedanke dass alles mit allem verbunden ist und wir somit wieder ganz anders über Abhängigkeit und Wechselwirkungen nachdenken sollten, sowohl politisch wie wirtschaftlich und natürlich auch individuell und als Bürger/innen, eröffnet neue und spannende Perspektiven auf unsere Situation und zukünftige Entwicklungen.

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Gemeinwohl-Ökonomie

Man kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen, Christian Felber sei ein Traumtänzer. Ich persönlich bin begeistert von der Konsequenz, mit der er ein Wirtschaftssystem und einen politischen Raum entwickelt, die auf Kooperation statt auf Konkurrenz aufbauen, ohne dass der Anreiz für Leistung dabei verloren geht. In Österreich gibt es bereits Unternehmen die sich dem System angeschlossen haben. Wir werden Christian Felber 2013 in St. Gallen mit seinem Modell sowie mit Praktiker/innen vorstellen. Weitere Informationen sind bei mir erhältlich.

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Semler

Der brasilianische Unternehmer Ricardo Semler hat seine Vision einer radikal demokratisierten Arbeitsumgebung im Unternehmen SEMCO über bald 25 Jahre Schritt für Schritt umgesetzt. Seine Visionen, Werte und Erfahrungen sind auf äusserst unterhaltsame Weise nachzulesen in diesem Buch, das aus dem Jahr 2004 stammt und nicht die ganz aktuelle Situation des Unternehmens beschreibt. Semlers Ausführungen machen nachdenklich hinsichtlich den eigenen Denkbarrieren und regen an, eigene Wege zu suchen.

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Harald Welzer: selbst denken

Harald Welzer's Bücher tasten sich Schritt für Schritt in eine echte, das heisst enkel/innen-taugliche Zukunft. Dieses hier ist nochmal radikaler. Und ist unbedingt empfehlenswert. Es schärft das Denken.

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Wieviel ist genug?

Wer wie ich nicht ökonomisch gebildet ist, schätzt die durchaus kritische historische Herleitung unserer heutigen Situation durch Vater und Sohn Skidelsky. Darüberhinaus schlagen die beiden unabdingbare Güter für ein Gutes Leben vor, und auch wie wir dorthin kommen könnten.

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Borasio

Was hat ein Buch über das Sterben in der Lese-Empfehlung einer Organisationsberaterin verloren?

Der Tod macht vor den Betriebspforten nicht Halt. Führungskräfte haben zuweilen die anspruchsvolle Aufgabe, zusammen mit ihren Mitarbeitenden den - erwartbaren oder plötzlichen - Tod eines Kollegen, einer Kollegin, anzunehmen und zu verstehen und ein der Person angemessenes Andenken zu gestalten.

Schliesslich ist das Lebensende das einzige Thema das uns ausnahmslos alle früher oder später etwas angeht.

Gian Domenico Borasio eröffnet uns einen unaufgeregten Zugang zum Ende des Lebens und zeigt, wie Angehörige wie medizinische und pflegerische Fachleute die Lebensqualität unterstützen können bis zum Ende.